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Jun 2013
16
„The Purge – Die Säuberung“ von James DeMonaco

Die Grundidee ist Science Fiction, Überspitzung in der Möglichkeitsform: 2022 hat die US-Regierung einen „Säuberungstag“ eingerichtet, an dem Mord und andere Gewalt straffrei bleiben. Dadurch soll sich die Frustenergie der Bevölkerung eruptiv entladen – und im Rest des Jahres dafür umso größerer Frieden herrschen. Tatsächlich: Die Kriminalitätsraten sinken. Doch wehe jenen, die am „Purge Day“ dem marodierenden Mob in die Hände fallen. James Sandin (Ethan Hawke, „Before Midnight“) verdient daran gut: Er verkauft Alarmanlagen für die Begüterten. Auch er selbst hat sich mit seiner Frau („Game of Thrones“-Königin Lena Headey) im Eigenheim verbarrikadiert, doch sein Sohn lässt einen Obdachlosen ein – mit einem Grüppchen maskierter Totschläger im Schlepptau.

Regisseur James DeMo­naco zitiert von da an berühmte Belagerungsfilme wie „Panic Room“, „Assault“ und „Funny Games“. Doch dahinter bleibt „The Purge“ weit zurück: Schnell wird die Dystopie zum Eindringlingshorrorfilm schematischer Art, zu wenig wird sowohl aus der Eingangsidee als auch aus deren klaustrophobischen Potenzial gemacht. Ein mäßiger B-Film.

 

Kritikerspiegel The Purge - Die Säuberung



Gian-Philip Andreas
Westfälische Nachrichten
4/10 ★★★★☆☆☆☆☆☆ 


Klaus-Peter Heß
Münstersche Zeitung
6/10 ★★★★★★☆☆☆☆ 


Durchschnitt
5/10 ★★★★★☆☆☆☆☆ 


 



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