BLOG

Feb 2017
12
The Girl with all the Gifts

Nach „The Walking Dead“ und ungezählten Zombie-Filmen ist es kaum mehr vorstellbar, dass dem Untoten-Thema noch neue Aspekte abgerungen werden könnten. Diesem cleveren und preisgekrönten Post­apokalypsen-Thriller gelingt es trotzdem. Das titelgebende „The Girl with All the Gifts“ ist ein Zombie und eine Sympathiefigur – und vielleicht sogar Retter der Welt. Die kleine Melanie (stark: Sennia Nanua) wird im England der nahen Zukunft, in der weite Teile der Bevölkerung einer zombifizierenden Infektion zum Opfer gefallen sind, in einer Militärstation gefangen gehalten: Melanie ist zwar infiziert, hat den Fressdrang aber noch unter Kontrolle und ist überdurchschnittlich intelligent. Ist sie Prototyp einer neuen Art? Wie gefährlich ist sie?

Als Zombies angreifen, flieht sie mit drei Soldaten, ihrer Lehrerin (Gemma Arterton) und der dubiosen Wissenschaftlerin Dr. Caldwell (eisig: Glenn Close). Regisseur Colm McCarthy, ein versierter Serienregisseur, hält die Spannung erfreulich hoch. Und auch wenn der Horror in der zweiten Hälfte doch wieder ein wenig zu sehr den aus Filmen wie „28 Weeks later“ bekannten Mustern folgt, bleibt genügend Raum für großartige Bilder und abgründiges Nachdenken über den Wert des Menschseins in einer entmenschlichten Welt. Klasse!

 

 



Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter Blog abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*