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Mai 2017
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The Bye Bye Man

College-Student Elliot (Douglas Smith aus „Big Love“), seine Freundin und ein Kumpel ziehen in ein gruseliges Haus, in dem sich Hinweise verdichten auf einen darin umgehenden Finsterling: Der „Bye Bye Man“ kommt und holt dich, wenn du nur an ihn denkst! Natürlich kann man, wenn man so etwas weiß, erst recht nicht aufhören, daran zu denken. Eine Zwickmühle. Bei den drei Pechvögeln kommt es zu immer heftigeren psychotischen Schüben, die in der Überzeugung gipfeln, dass jeder getötet werden müsse, der je vom Bye Bye Man wusste.

So ziemlich jedes Horrorfilmklischee der letzten paar Jahrzehnte findet sich in dieser Grusel-Mixtur aus urbaner Legende und Psychothriller wieder: von den verliebten Protagonisten über das verfluchte Haus bis zum Höllenhund. „Candyman“ trifft „Nightmare on Elm Street„, „The Conjuring“ den „Babadook„. Man hat das alles schon vielfach besser gesehen. Regisseurin Stacy Title („Last Supper“) setzt vor allem auf Schreckeffekte, die kurz aus dem Sitz reißen und bald wieder vergessen sind, trotz eines netten Gastaufritts von Faye Dunaway. Geisterbahn-Fast-Food für die Spätschiene.

 

 



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