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Mai 2007
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Sylvain White: Stomp the Yard (USA 2007) (gesehen am 20.05.2007, Christian)

Einige Dinge gehen gar nicht im Kino. Zum Beispiel ein Story-Gerüst immer und immer wieder neu erzählen. Ich muss dann immer an das sehr lesenswerte Buch des Kritikers Roger Ebert von der Chicago Suntimes denken, das `I hated, hated, hated this movie` hieß. Sehr empfehlenswert übrigens. Ebert hätte diesen Film in der Luft zerissen.

Worum geht es? Im Prinzip um die selbe Geschichte die schon in `Flashdance`, `Step Up` oder `Honey` erzählt wurde: diese Geschichte vom tanzenden Underdog, der oder die es allen beweisen will oder muss, ist mittlerweile so oft erzählt worden, dass es sich fast erübrigt, die vermeintliche Erfolgsformel nochmals zu erwähnen. Dennoch wird hier das Rezept erneut gekocht. Und diesmal ganz ohne neue Zutaten: Auch hier geht es um einen sympathischen Verlierer, in diesem Fall Street-Dancer Donald James alias DJ aus L.A. (Columbus Short), den es nach einer bösen Tat zu bessern gilt. Auch hier geht es um zwei rivalisierende Gangs, die um den Gewinn einer Meisterschaft konkurrieren. Was fehlt? Genau: Das hübsche, wohlhabende Mädel, das aus den Händen eines fiesen Nebenbuhlers befreit werden muss.

Und was lernen wir daraus? Richtig. Aufgewärmt schmeckt nicht immer besser. Ein guter Videoclip hätte wohl in diesem Fall weit mehr zu bieten gehabt. I hated this movie.



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