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Jun 2015
28
„Strange Magic“ von Gary Rydstrom

Wenn Disney einen Trickfilm herausbringt, der über Jahre hinweg vom „Star Wars“-Erfinder George Lucas entwickelt worden ist und Motive aus Shakespeares „Sommernachtstraum“ in einer Welt aus Feen, Elfen und Moormonstern ansiedelt, ist das zunächst einmal ein guter Grund zum Hinschauen. Umso enttäuschender dann, dass sich das, was man gerne mögen wollen würde, was sich in den Händen geeigneter Macher zum Kultfilm hätte entwickeln können, was vor allem etwas hätte werden können, das altbekannte Animationsfilmroutinen endlich einmal kühn über den Haufen wirft, wenn sich also das am Ende doch als öder, glatt animierter Flop entpuppt.

„Strange Magic“ kann man weder Kindern noch trickfilmbegeisterten Erwachsenen empfehlen. Regisseur Gary Rydstrom, als Sounddesigner („Titanic„) siebenfach oscarprämiert, arbeitet sich espritfrei durch den Musical-Plot um märchenhafte Wesen, die sich unter Zaubertrankeinfluss in die Falschen verlieben. Dazu reiht er beliebig Cover-Songs aneinander, von Elvis über Deep Purple bis Whitney Houston. Ein Film über schöne Prinzessinnen, die sich in hässliche Sumpforks verknallen, hätte eine inspiriertere Umsetzung verdient gehabt. Besser auslassen!

 

 

 

 

 



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