BLOG

Apr 2011
15
Stephen J. Anderson, Don Hall: Winnie Puuh (USA 2011), gesehen am 14.04.2011 in Münster

Was muss, das muss. Ein Kinderfilm. Am Donnerstagnachmittag. Der Kinosaal ist wider erwarten fast leer. Die Erwartungshaltung ist niedrig, dafür die Überraschung nach 69 Minuten umso größer. Winnie Puuh ist ein Zeichentrickfilm, der seinen Namen verdient. Keine Computeranimationen, keine künstlichen Effekte, alles echt, alles von Hand gezeichnet. Vor dieser Reinheit wird eine Geschichte erzählt, die viele vielleicht mit dem Namen Harry Rowohlt in Verbindung bringen. Der Verlegersohn hatte das Gesamtwerk Winnie the Pooh (1926) von Alan Alexander Milne ins Deutsche übersetzt und seine Liebe zur Figur in seiner ZEIT-Kolummne „Pooh´s Corner“ als auch auf seinen vielen Leserreisen verarbeitet. Unter der künstlerischen Leitung von John Lasseter (Toy Story) steht in dieser Disney-Verfilmung nach zahlreichen Geschichten aus dem Milne-Stofftier-Kosmos erstmalig der Bär Winnie Puuh im Zentrum. Puuh ist hungrig und auf der Suche nach Honig. Auf dieser trifft er auf seinen Freund, den Esel I-Ah, der seinen Schwanz verloren hat. Steckt der böse Balzrück dahinter? Ein weiteres Abenteuer beginnt, so zärtlich, rein und intelligent wie die tollen Zeichnungen. Ein Meisterwerk. Nein, wirklich. Visuell wie inhaltlich. Ein Pflichttermin.



Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter Blog veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*