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Sep 2006
26
Rian Johnson: Brick (USA 2005) (gesehen am 12.09.2006, Preview in Münster, Christian)

Eine Telefonzelle im Nirgendwo. Ein Klingeln ertönt. Brendon, Einzelgänger und High-School-Schüler, nimmt den Hörer ab. Es ist seine Ex-Freundin Emily. `Brendon, Du musst mir helfen`, winselt sie durchs Telefon. Wenig später wird sie aufgefunden – tot. Brendon´s Neugierde ist geweckt. Zusammen mit seinem einzigen Freund `The Brain` (Matt O´Leary) versucht er in detektivischer Manier der Sache auf den Grund zu gehen.

Das Regiedebüt des erst 32jährigen Amerikaners Rian Johnson ist Krimi, Thriller, Highschool-Komödie und Drama zugleich. Ein Wagnis? – Ja! Etwa sieben Jahre war Johnson mit dieser Idee bei zahlreichen Filmproduktionsfirmen hausieren gegangen, doch erst ein kleiner Verleiher wollte den Film umsetzen. Visuell geschieht dies von Johnson im Film Noir Stil: Das Spiel mit Hell und Dunkel, Licht und Schatten wird hier aber noch auf die Spitze getrieben. Plötzlich bleibt für Sekunden die Leinwand schwarz. Der kleine Filmverleih hat die schwere Promo-Tour für den Film über diverse Filmfestivals gewagt. Ein Coup, der aufging. Auf zahlreichen Festivals ging der rotzfreche Ritt durch verschiedene Filmgenres als Publikumsgewinnerfilm hervor, darunter auch auf dem Fantasy-Filmfest. „Brick“ ist zwar nicht immer glaubhaft und auch nicht immer nachvollziehbar. „Brick“ ist aber spannend bis zur letzten Einstellung.



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