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Dez 2012
21
„Pitch Perfect“ von Jason Moore

Gefühlt kaum ein Kinomonat vergeht ohne teeniekompatible Musicals. Wer hat Schuld? Die „High School Musicals“ mit Zac Efron? In „Pitch Perfect“ nun entdeckt eine junge College-Studentin mit Traumjob Musikproduzent ihre sängerische Ader. Kritiklos spielt sie nach den Regeln der Kompetenzgesellschaft, wenn sie nach Credit Points giert: Die kriegt sie als Mitglied der A-Cappella-Gruppe „Bellas“, bestehend aus skurrilen Mädels, die nicht alle dünn und blond, aber trotzdem hübsch sind und vor allem Gaglieferanten einer gemäßigt zotigen Sketchparade.

Natürlich verliebt sich die von Anna Kendrick (siehe auch: „End of Watch“) beherzt gespielte Beca in einen süßen Boy, der konfliktfördernd bei der unbedingt zu schlagenden männlichen Chorkonkurrenz anheuert. Drama! Romantik! Alles wird gut! Regisseur Jason Moore rührt ein paar nette, aber nie bemerkenswerte Choreografien an und sorgt ansonsten beflissen dafür, die seit Jahren etablierten Routinen in keiner Weise aufzubrechen. Für Fans des Gewöhnlichen.

  

 



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