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Mai 2015
16
„Pitch Perfect 2“ von Elizabeth Banks

Regen im Mai. Vielleicht jetzt etwas Balsam fürs Gemüt mit Singsang und guter Laune? Bereits der erste „Pitch Perfect“-Film (2012) war eine nette Zerstreuung: seicht, aber unterhaltsam, oberflächlich, aber gut gemacht. Vor allem Hauptdarstellerin Anna Kendrick („Into the Woods“) wusste zu überzeugen in der teeniekompatiblen Mär von der Mädchen-A-cappella-Gruppe, die sich gegen innere Widerstände durchsetzt und am Ende einen Wettbewerb auf College-Ebene gewinnt.

Damals spielte Kendrick die Neue im Verbund der Barden Bellas (so der Name des Chors). In der Fortsetzung ist sie nun bereits etabliert, weshalb diesmal Hailee Steinfeld („True Grit“) den Part der neu zu Integrierenden erfüllen muss. Was sie nicht ganz so überzeugend hinbekommt. Auch sonst bleibt alles beim Alten: College-Romantik, Schmutzhumor und jede Menge Musiknummern. Nur die Spielleitung ist neu: Schauspielerin Elizabeth Banks, die hier auch wieder als sarkastische Kommentatorin zu sehen ist, nutzt das Sequel für ihr Regiedebüt. Solide Arbeit.

Der Plot? Nebensache. Weil Chormitglied Fat Amy (Rebel Wilson) bei einem Auftritt vor Barack Obama das Tanzkleid reißt, bekommen die Barden Bellas Konzertverbot. Nur der Gewinn der A-cappella-Weltmeisterschaft in Kopenhagen könnte sie rehabilitieren – ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen. Wie das ausgeht, ist selbstverständlich ebenso klar wie der Verlauf aller weiteren Verwicklungen im Film. Fans wird das freuen (eine weitere Fortsetzung ist schon geplant), alle anderen suchen, vielleicht etwas voreilig, das Weite.

 

 

 

 



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