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Mai 2016
26
„Petting Zoo“ von Micah Magee

Nicht verpassen! Ein vielversprechendes Spielfilmdebüt. Jetzt im Kino. Layla ist 17 und hat just ein Begabten­stipendium der Universität in Austin ergattert. Das verspricht den rettenden Ausweg aus ihrem Trailer-Park-Dasein in der texanischen Provinz und die Flucht aus einer Welt mit Teenie-Liebeleien im Kiffer-Dunst und öden Nebenjobs im Callcenter. Den Eltern hat sich Layla entfremdet, lieber übernachtet sie bei ihrer Großmutter. Dann ist sie plötzlich schwanger, und alle vielversprechenden Pläne für die Zukunft sind dahin.

Ohne Einwilligung der Eltern darf Layla keine Abtreibung vornehmen lassen, weshalb sie auf das Stipendium verzichtet und stattdessen in einem Diner als Kellnerin anheuert. Lassen sich die Weichen noch umstellen? Zusammen mit dem sensiblen Aaron könnte alles besser werden, doch das Schicksal ist immer noch nicht fertig mit Layla. Das autobiografische Langfilmdebüt von Micah Magee ist amerikanisches Indie-Kino vom Feinsten, ballastfrei erzählt und längst nicht so bedrückend, wie man es angesichts des Themas erwarten könnte. Die junge Hauptdarstellerin Devon Keller spielt spröde und stolz – eine Entdeckung. Hauptpreis beim Filmfestival Münster 2015. Sehr sehenswert.

 

Kritikerspiegel Petting Zoo



Gian-Philip Andreas
Westfälische Nachrichten
8/10 ★★★★★★★★☆☆ 


Carsten Happe
Der Schnitt, filmgazette
7/10 ★★★★★★★☆☆☆ 


Durchschnitt
7.5/10 ★★★★★★★½☆☆ 


Weitere Noten zu aktuellen Kinofilmen findest Du in unserem Kritikerspiegel.



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