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Jul 2013
01
„Papadopoulos und Söhne“ von Marcus Markou

Harry Papadopoulos hat es geschafft: Der griechische Immigrant arbeitete sich in London vom Imbißbudenbesitzer zum Delikatessenfabrikant empor und wurde soeben als „Unternehmer des Jahres“ in Europa prämiert. Doch dann – wir schreiben 2008 – kommt die Krise. Papadopoulos verliert alles und muss zurück in die Fish-and-Chips-Bude ziehen, in der er einst anfing.

Von der Vorstadtvilla in den unschönen Vorort: Seine Kinder assimilieren sich schnell, nur Harry kommt nicht klar – vor allem nicht mit seinem lebenslustigen Bruder Spiros. Weil es sich hier aber um eine Malen-nach-Zahlen-Wellness-Komödie handelt, in der von der ersten Szene an abzuschätzen ist, wie es weitergeht, kriegt er noch die Kurve. Na klar. Regiedebütant Marcus Markou inszeniert das mit einiger Freude an der Veralberung der üblichen, folkloristischen Griechenland-Klischees, nur um am Ende umso lustvoller in ihnen zu baden. Die Hauptdarsteller Stephen Dillane (King Stannis aus „Game of Thrones“) und Georges Corraface („Christopher Columbus“) geben dabei ein drolliges Brüderpaar ab, ansonsten jedoch mangelt es dieser Sommerkomödie an Überraschungen.

  



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