BLOG

Jun 2015
06
„Melodys Baby“ von Bernard Bellefroid

Emily ist Ende vierzig, erfolgreiche Managerin. Melody ist noch keine dreißig, Friseurin in Belgien, mittellos. Zwei unterschiedliche Frauen, die irgendwann aufeinander treffen. Und so lautet der Deal: Melody lässt sich in der Ukraine Emilys bereits vor Jahren eingefrorene Eizelle einsetzen, trägt das Kind aus, bekommt dafür 50 000 Euro und kann sich den Traum eines eigenen Salons erfüllen. Als Melody schwanger ist, holt Emily sie zu sich ins Traumhaus an der Küste Britanniens. Und dort beginnen die Probleme …

Social Freezing und Leihmutterschaft: Der belgische, bei uns noch kaum bekannte Regisseur Bernard Bellefroid inszenierte zum Glück keinen bleiernen Thesenfilm. Für die moralische Debatten zum Thema, die ohnehin meist aus männlicher Perspektive geführt werden, interessiert er sich nicht. Hingegen, Männer kommen in seinem Film nur am Rande vor.

Bellefroid konzentriert sich ganz auf das zerbrechliche Verhältnis der beiden Frauen und überrascht damit, dass er den erwartbarsten Verwerfungen zielsicher aus dem Weg geht. Ohne pathetische Sentimentalitätsaufwallungen kommt er zwar nicht aus, doch die beiden Darstellerinnen Lucie Debay (Melody) und Rachael Blake (Emily) spielen stark darüber hinweg.

 

 

Kritikerspiegel Melodys Baby



Gian-Philip Andreas
Westfälische Nachrichten
6/10 ★★★★★★☆☆☆☆ 


Christian Gertz
Nadann... Wochenschau, mehrfilm.de
5/10 ★★★★★☆☆☆☆☆ 


Sascha Westphal
epd film, WAZ, etc.
8/10 ★★★★★★★★☆☆ 


Durchschnitt
6.5/10 ★★★★★★½☆☆☆ 





Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter Blog abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*