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Dez 2012
28
„Maniac“ von Franck Khalfoun

Elijah Wood ist sicherlich den meisten bekannt. Vor allem dafür, als Hobbit in Peter Jacksons Tolkien-Filmen die leinwandfüllenden Augen klimpern zu lassen. In Robert Rodriguez´ Comic-Verfilmung „Sin City“ hat er es aber auch einmal als Psychopath versucht: Gerade im Kontrast zu seinem sonstigen Image lag dabei der größte Schrecken. Darauf setzt nun auch der französische Horror-Remake-Spezialist Alexandre Aja („Piranha 3D“), der jetzt den Splatterfilm-Klassiker „Maniac“ aus dem Jahr 1980 aktualisiert. Die Regie gab er zwar an Franck Khalfoun ab, doch das Drehbuch trägt Ajas patentiert brutale Züge: Wood spielt den schüchternen Schaufensterpuppenrestaurator Frank, der frauenmordend durch Los Angeles zieht, um sich mit den Skalps seiner Opfer die perfekte (Puppen-)Freundin zu basteln – bis ihm eines Tages eine junge Frau zu nahe kommt. Khalfoun filmt Franks Mordtaten aus subjektiver Ego-Perspektive: Das ist fürwahr kein schöner Anblick und wächst sich bisweilen zur schlitz- und stichwütigen Schlachtplatte. Ein blutiger Jahres-Kehraus kurz vor Silvester? Wer´s mag. Nicht schlimm jedenfalls, wenn man das auslässt.

  

 

 



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Eure Kritiken zu „Maniac“ von Franck Khalfoun

  1. huget

    Hi na. Der film ist behindert.

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