AKTUELL IM KINO

Hot Dog

Gut, dass es Schweiger und Schweighöfer gibt: In Filmen wie den ihren tragen harte Kerle noch Namen wie „Luke“, und sanftere Männer (nicht selten zu erkennen an ihren Brillen) dürfen feixend als „Helga“ bezeichnet werden. Offenbar vertraglich zugesichert ist Schweighöfer, dass er sein entblößtes Gesäß der Bewunderung preisgeben darf. Keine Sorge, passiert auch diesmal.

„Hot Dog“ (Regie: Torsten Künstler, Co-Regisseur bei „Der Nanny“, „Vaterfreuden“, „Kokowääh 2“) wurde sicher vor allem deshalb gedreht, weil die zwei Spezialagenten, um die es geht, einmal die Filiale einer bekannten Fast-Food-Kette aufsuchen, um den titelgebenden Imbiss zu verspeisen. Dieser ist nämlich, passend zum Filmstart, in genau diesen Restaurants zu erwerben.

Mehr ist über diese von mäßig erfinderischen Schreibautomaten betextete Komödie auch kaum zu sagen: Charleys-Tante-Humor in genormter Hochglanzoptik. Es geht um einen harten (Schweiger) und einen zarten (Schweighöfer) Agenten, die der Entführung einer mazedonischen Präsidententochter (Helena Pieske) aus dem Schloss Bellevue aufklären müssen und dabei Sprüche aus Onkel Fritzens Witzebuch raushauen. Zu selten blitzt jene Selbstironie auf, zu der die beiden notorischen Kassenklingler ja eigentlich fähig sind. Verfilmte Brühwurst im Brot – wird bestimmt ein Erfolg.




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