AKTUELL IM KINO

Happy Deathday

Und täglich grüßt das Murmeltier, das das Murmeltier grüßt: Inzwischen gibt es so viele Filme über Menschen, die immer wieder denselben Tag durchleben müssen, dass es fast schon lästig wird. Auf jede gute Variante (etwa Tom Cruise, der in „Edge of Tomorrow“ in eine apokalyptische Zeitschleife gerät) kommt mindestens eine Gurke. Zuletzt wurde das Prinzip etwa im Thriller „Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie“ arg pathetisch durchdekliniert, und jetzt ist mal eine Horrorvariante dran. Doch die überzeugt nur wenig.

Collegestudentin Tree (Jessica Rothe) erwacht stets aufs Neue kreuzverkatert im Bett eines Kommilitonen (Israel Broussard, „The Bling Ring„). Es ist ihr Geburtstag, aber Tree ist schwer genervt von allem: ihrem Studium, den Mitbewohnerinnen, ihrem Liebesleben (samt Affäre mit dem Prof.) und der Welt an sich. Zu allem Unglück wird sie allabendlich von einem Killer mit Babymaske dahingemeuchelt. Und los geht´s von vorne.

Wie die junge Studentin Tree allmählich versucht, mittels Trial-and-Error dem Wiederholungstod an ihrem „Sterbetag“ ein Schnippchen zu schlagen, das kommt hier doch nur sehr langsam in die Gänge. Regisseur Christopher Landon („Scouts vs. Zombies“) geht es freilich gar nicht um den Plot, sondern eher um die um „Originalität“ bemühten Mordsequenzen. Doch die können mit vergleichbaren Horrorfilmen nie konkurrieren.
Die FSK-12-Freigabe sorgt bei diesem Streifen für Jugendfreiheit und folgerichtig nur sehr zaghaften Grusel. Das Murmeltier kann also auch gerne weitergehen.

 




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