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Jun 2011
11
Hangover 2, Arrietty, Source Code, Club der toten Dichter

Aufgrund von Geburtstagsvorbereitungen und -feierlichkeiten sowie Seminarvorbereitungen bin ich noch nicht dazu gekommen, einige Filme nachzutragen, die ich in den letzten Tagen gesehen habe. Das will ich an dieser Stelle schnell nachholen.

Noch am 27. Mai hatte ich neben Mike Mills „Beginners“ auch den zweiten Teil von Hangover an diesem Tag in Düsseldorf sehen können. Im Gegensatz zum feinfühligen Vater-Sohn-Drama von Mills fiel das Urteil zur Komödie von Todd Phillips unter den Kollegen nach der Pressevorführung sehr viel einstimmiger aus. Unverständnis ist vielleicht das passende Wort, das die Reaktion der Kollegen auf die nahezu 1:1-Kopie des Vorgängers am besten beschreibt. Hangover 2 ist eine eher unterdurchschnittliche Komödie, die am 02. Juni in Deutschland im Kino gestartet ist. Mehr dazu in meiner Kritik zum Film.

Nach einer kleinen Kinopause ging es am 05. Juni weiter mit dem wunderschönen neuen Zeichentrick-Abenteuer aus dem Hause Ghibli. „Arrietty – Die wundersame Welt der Borger“ erzählt die Geschichte der titelgebenden, winzig kleinen Borgerin, die mit ihrer Familie unter dem Boden eines alten Hauses lebt. Als der Menschenjunge Sho in das Haus über ihnen einzieht, spürt sie, dass sich vieles verändern wird. Auch wenn „Arrietty“ nicht ganz so komplex ist wie die Ghibli-Zeichentrickfilme von Hayao Miyazaki („Prinzessin Mononoke“), ist der erste Langspielfilm seines langjährigen Gefolgsmanns Yonebayashi auch jeden Cent des Eintrittspreises wert. Ein toller Film.

Am nächsten Tag, am Montag, freute ich mich – wie so viele andere Filmfans in Münster auch – auf eine Originalfassung. Zu nicht allzu später Stunde wurde Duncan Jones´ „Source Code“ gezeigt. Mein Kollege Manfred hatte mir gesagt, dass Zowie Bowie, der Sohn von David Bowie, der sich jetzt Duncan Jones nennt, einen richtig guten, intelligenten Actionthriller inszeniert hat. Überzeugend verkörpert Jake Gyllenhall in „Source Code“ einen abgestürzten Hubschrauberpiloten, der immer wieder 8 Minuten zurück in die Zeit reist, um einem verrückten Bombenattentäter das Handwerk legen zu können. Wie schon Jones´ erster Film „Moon“ hat mir auch sein zwar etwas patriotischer aber doch spannend und klaustrophobisch inszenierter Nachfolger sehr gut gefallen.

Noch am Abend des gleichen Tages hatte ich das Vergnügen, einen tollen Film aus der Reihe „30 Jahre Filmclub, 30 beste Filme“ zu sehen. MZ-Kollegin Sabine Müller hat sich „Der Club der toten Dichter“ von Peter Weir als ihren besten Film aus den letzten dreißig Jahren ausgesucht. Auch wenn der Film doch gewaltig von meiner Faszination von 1989 eingebüßt hat, ist die Bezeichnung „Meisterwerk“ für diesen Film nicht zu viel der Ehre.



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