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Apr 2011
05
Gore Verbinski, „Rango“ (OF), gesehen am 04.04.2011 in Münster

Ich hatte den Ausflug von Gore Verbinski („Fluch der Karibik“) ins Animationsfach schon in der Pressevorführung in Düsseldorf gesehen, dort wurde er aber leider nur in der deutschen Synchro gezeigt. Und schon im Februar bin ich von dem Film, im Gegensatz zu einigen Kollegen, sehr begeistert gewesen. Zugegeben, die Story ist wenig originell. Es werden zahlreiche Filme („Fear and Loathing..“, „High Noon“, „Chinatown“, „Star Wars“) zitiert und Hauptfigur Rango, ein Chamäleon mit Profilneurose, erlebt mehr eine Wüstenreise, die einem Griff in die Filmkiste gleichkommt als ein eigenes originelles Abenteuer. Wer sich aber auf diese Tatsache einlassen kann (und vor allem jüngere Zuschauer werden unbefleckter dieses Abenteuer genießen können), der sollte sich eine Kinokarte für die Originalfassung besorgen. Ganz anders als die deutsche Synchronstimme von Johnny Depp (David Nathan) gelingt es dem Original, allein durch seine Stimmfärbung, noch mehr Spannung und Witz zu erzeugen. Zudem vermitteln das tiefe Brummeln von Ray Winstone oder der Gastauftritt von Clint Eastwood eine wesentlich mitreißendere Atmosphäre, wenn man den Film im Original sieht. Aber in beiden Fällen ist Rango in jedem Fall empfehlenswert.



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