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Dez 2008
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Gernot Roll: Männersache (D 2008) (gesehen im Dezember 2008, Regina)

„U-900“, „Ausbilder Schmidt“, nein, schlimmer geht`s immer. Da musste Comedy-Star Mario Barth natürlich nachziehen: Die Kollegen Atze Schröder und Ausbilder Schmidt haben einen Kinofilm gemacht, da kann „Kennstekennste“ Barth nicht anders, als auch einen Leinwandauftritt zu wagen.

In einer Story, die Barth vermutlich selber nicht glaubt, ist er hier an der Seite des Comedians und Co-Autoren Paul Panzer alias Medienpädagoge Dieter Tappert in gleich mehreren Rollen zu sehen. Da sie allesamt schlimmste Entgleisungen darstellen, beschränken wir uns auf Hauptfigur Paul, einen erfolglosen Comedian, der dem Ruhm zuliebe (fast) die Freundschaft zu Kumpel Hotte (D. Tappert) opfert.

Nun ist es ja noch gar nicht so lange her, dass Barth vor 6 Zuschauern spielte und durch die Klein(st)kunstbühnen tingelte. Und ich gebe offen zu, dass das für mich so hätte bleiben können. Insofern bin ich gar nicht die Zielgruppe von „Männersache“. Wenn ich dem Film irgendwelche Qualitäten attestieren sollte, so fielen mir wirklich keine ein, außer vielleicht, dass Michael Gwisdek als Vater der Hauptfigur wie immer eine sehr gute schauspielerische Leistung abliefert. Jürgen Vogel und Michael Brandner spielen seltsam unterbelichtet, Anja Kling musste scheinbar noch schnell die Miete zahlen, Tappert ist Tappert.

„Männersache“ ist zu 100% pointenfrei und so langweilig wie einem Pritt-Stift beim austrocknen zuzusehen. Eine Zeitverschwendung erster Güte und Geldvermehrungsmaschine für Deutschlands meist überschätzten Komiker.

Der Film wird am 19. März 2009 in den deutschen Kinos starten.



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