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Sep 2015
20
„Frank“ von Lenny Abrahamson

Obacht, Fans von Michael Fassbender! Der smarte Deutsch-Ire und „X-Men“-Star (zuletzt im sehenswerten „Slow West“ zu bewundern) absolviert hier den Großteil seiner Szenen mit einem riesigen Kopf aus Pappmaché auf den Schultern. Nur seine Stimme dröhnt aus der Riesenrübe, auf die ein großäugiges Gesicht aufgemalt ist. Sein Name: Frank.

Frank ist der schwermütige Leadsänger einer verkrachten Experimental-Rockband, in die zu Beginn des Films der naive Keyboarder Jon (Domhnall Gleeson aus „Ex Machina„) gerät. Die Band (auch die famose Maggie Gyllenhaal ist dabei) zieht sich erst zu monatelangen Proben in die irische Einöde zurück und bricht dann zu einem Indie-Festival in den USA auf, wo der depressive Pappkopp schnell an seine Grenzen gerät.

Regisseur Lenny Abrahamson („Garage“) drehte einen wunderbar unvorhersehbar zwischen schrulliger Komödie und melancholischer Charakterstudie oszillierenden Film, der sich bereits kultischer Verehrung erfreuen kann, Freunden konventionellerer Ware aber wohl ein Stirnrunzeln entlocken dürfte. Sehenswert.

 

 

 



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