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Apr 2011
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Francis Lawrence: Wasser für die Elephanten (USA 2011), gesehen am 19.04.2011 in D`Dorf

Nach zahlreichen Musikvideos für Jennifer Lopez, Britney Spears oder Janet Jackson und einem überzeugenden Spielfilm-Debüt mit „Constantine“ (2005) oder viel mehr noch mit „I am Legend“ (2007) durfte der 1971 in Wien geborene Filmregisseur Francis Lawrence für 20th Century Fox im letzten Jahr ein weiteres Großprojekt umsetzen. Es geht um den gleichnamigen Bestseller von Sara Gruen (aus Kanada). Der Roman erzählt die Geschichte eines jungen Tierarztes, der nach dem Verlust seiner Eltern 1931 bei einem Wanderzirkus anheuert und sich in die Frau des Direktors verliebt. Fox hatte für die Adaption der romatischen Geschichte keine Kosten und Mühen gescheut. Mit Robert Pattinson in der Hauptrolle des jungen Jacob Jankowski und den beiden Oscar-Preisträgern Reese Witherspoon und Christoph Waltz konnte Francis Lawrence nicht nur vor, sondern mit Richard LaGravenese (Drehbuch) und Rodrigo Prieto (Kamera) auch hinter der Kamera mit hervorragenden Künstlern zusammenarbeiten. Doch… genützt hat es ihm nichts.

Augenscheinlich auf ein ganz großes, romantisches Prohibitions-Drama gebürstet, verliert sich Lawrence in den tollen Bildern und im permanenten Colgate-Lächeln seines Hauptdarstellers Pattinson. Der Twilight-Beau lässt sich ein ums andere Mal vom (wieder einmal fiesen) hervorragenden Christoph Waltz an die Wand spielen. In einer Dreiecks-Geschichte rund um die Liebe zu einer schönen Frau (Witherspoon). Doch Francis Lawrence´ Inszenierung versprüht mehr Lasse Hallström Kitsch als wirklich die Dramatik der Geschichte vor dem Hintergrund der wirtschaftlich schwierigen Zeit einfangen zu können.



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