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Fences

USA, Mitte der Fünfziger: Troy Maxson arbeitet bei der Müllabfuhr, mit seiner Frau lebt der Mittfünfziger in einem kleinen Häuschen in Pittsburgh. Er ist charmant, aber auch ein übertrieben strenger Mann. Seinen älteren Sohn hält er für einen Nichtsnutz, seinem jüngeren Sohn verwehrt er die Sportlerkarriere, die er selbst früher gerne gehabt hatte (als Schwarzer aber nicht einschlagen durfte). Zudem plagen ihn Gewissensbisse, weil er finanzielle Zuwendungen an seinen kriegsversehrten Bruder abgriff. Der Titel verweist auf die Hindernisse, die Troy für eigentlich alles Schlechte in seinem Leben verantwortlich macht: die Zäune der Gesellschaft.

„Fences“ ist eine typische Theaterstückverfilmung: viele Dialoge, wenige Schauplätze. Denzel Washington und Viola Davis („The Help„) spielten die Hauptrollen als Ehepaar Maxson schon am Broadway, nun hat Washington das mehrfach preisgekrönte Stück von August Wilson über den Alltagsrassismus im Leben einer afro-amerikanischen Arbeiterfamilie für die Leinwand adaptiert. Vor allem schauspielerisch überzeugt das Ergebnis auf ganzer Linie. Vier Oscar-Nominierungen gab´s insgesamt. Sehenswert.

 

 

Kritikerspiegel Fences



Gian-Philip Andreas
Westfälische Nachrichten
8/10 ★★★★★★★★☆☆ 


Christian Gertz
nadann... Wochenschau, mehrfilm.de
7/10 ★★★★★★★☆☆☆ 


Durchschnitt
7.5/10 ★★★★★★★½☆☆ 


Weitere Noten zu aktuellen Kinofilmen findest Du in unserem monatlichen Kritikerspiegel.
 



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