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Aug 2016
26
Elliot, der Drache

In den Wäldern des Nordwestens der USA haust nicht nur „Captain Fantastic„, sondern auch ein kleiner Junge: Pete (Oakes Fegley) hat seine Eltern bei einem Autounfall verloren und lebt seither als Wolfsjunge im tiefen Forst – wie Mogli, bloß in gemäßigten Breiten. Beschützt wird Pete vom flauschigen Drachen Elliot, den es im Kino schon einmal zu bestaunen gab: „Elliot, das Schmunzelmonster“ geisterte 1977 durch ein heute fast vergessenes Disney-Musical.

Die sehr freie Neuverfilmung, inszeniert von David Lowery, ist nun eine schöne Überraschung: Wie jüngst schon die Netflix-Serie „Stranger Things“ orientiert sich Lowery am Unterhaltungskino der 1980er-Jahre, Figurenzeichnung und Fantasie genießen den Vorzug vor CGI-Effektbombardements. Robert Redford, gerade 80 Jahre alt geworden, spielt einen holzschnitzenden Opa mit Erzähltalent, Bryce Dallas Howard aus „Jurassic World“ seine Förstertochter, die erst auf Pete, dann auf Elliot stößt und beiden im Kampf gegen fiese Holzfäller beisteht. Klar, die Story ist altbekannt, doch die liebevolle Machart dieses Abenteuers überzeugt. Sehenswert.

 

 



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