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Okt 2012
05
„Die Qual der Wahl“ von Jay Roach

Cam Brady trägt einen nachrichtensprecherkompatiblen Haarhelm und kennt alle Tricks des verlogenen Schmierens und Charmierens: Seit Jahren ist er der unangefochtene Kongressabgeordnete seines Provinzbezirks. Doch irgendwann stellen die Lobbyisten im Hintergrund – die eigentlichen Lenker des Politgeschehens – eine andere Marionette auf: Huggins ist ein kleiner, dicker Bundfaltenhosenträger und so unbedarft, dass Cam sich erstmal keine Sorgen macht. Bis dann die Medientrainer auf den Plan treten.

Der Wahlkampf, der nun folgt, ist vom Ortstermin bis zum Fernsehduell zotig, albern, schamlos flach, aber auch immer mal wieder genial – und vor allem ein Duett zweier begnadeter Komiker: Will Ferrell, der Mann mit der witzigsten Mimik Hollywoods, und „Hangover“-Star Zach Galifianakis sind selbst dann noch höllisch komisch, wenn sie die dämlichsten Dialoge sprechen müssen. Die Krone der Komödie ist das nicht – aber vielleicht ein doch gar nicht mal so dummer Kommentar zum sinnentleerten Medienspektakel, als das sich derzeit auch der US-Präsidentschaftswahlkampf wieder einmal entpuppt. Am besten natürlich im englischen Original zu genießen.

  

 



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