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Dez 2015
29
„Die Melodie des Meeres“ von Tomm Moore

Nicht nur Pixar in den USA oder Ghibli in Japan produzieren tolle Animationsfilme, auch Europa hat inzwischen einige echte Könner. Einer von ihnen wagt sich mit seinem für den Trickfilm-Oscar nominierten Beitrag nun abermals in die keltische Mythologie vor: Mit „Song of the Sea“ oder dem deutschen Filmtitel „Die Melodie des Meeres“ ist der zweite, überwiegend handgemachte Animationsfilm des 38-jährigen Iren Tomm Moore diesmal auch in den deutschen Kinos zu bewundern.

Kindgerecht aber nie simpel erzählt Moore von der kleinen Saoirse (Originalstimme: Lucy O´Connell), die mit ihrem Bruder (David Rawle) und Vater (Brendan Gleeson) auf einer Leuchtturminsel lebt und noch nicht weiß, dass sie (wie ihre Mutter) ein so genannter „Selkie“ ist. Ein Wesen zwischen Robbe und Mensch, das sich irgendwann für eine Lebensform entscheiden muss.

Der von allerlei mythischen Figuren bevölkerte Film platzt fast vor Einfallsreichtum und entgrenzter Fabulierlust und schafft es sogar, seine lebensbejahende Botschaft ohne Kitsch und Pathos unterzubringen. Damit ist Tomm Moore und William Collins´ (Co-Autor) „Die Melodie der Meere“ einer der schönsten Trickfilme des Jahres. Herausragend. Nicht verpassen!

 

 



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