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Sep 2012
27
„Der Chaos-Dad“ von Sean Anders

Über Humor lässt sich streiten, doch es gibt ein paar Filme, in denen Adam Sandler wirklich witzig war. Und für Paul T. Andersons Drama „Punch-Drunk Love“ hätte er 2002 beinahe mal den Golden Globe bekommen. Der Rest aber war oft unerträglich. Und der „Chaos-Dad“ markiert womöglich einen neuen Tiefpunkt. Denn wenn von diesem Film überhaupt etwas in Erinnerung bleiben wird, dann wohl die unerquickliche Art und Weise, in der in ihm ejakuliert oder defäkiert wird. Der Plot: Versoffener Vater (Sandler) hat in Teenie-Jahren mit seiner Lehrerin einen Sohn gezeugt. Der ist inzwischen reicher Hedgefonds-Makler und steht kurz vor der Hochzeit mit einer noch reicheren Frau. Könnte der Spross also nicht die Steuerschulden des Vaters berappen?

Es entsteht das im Titel versprochene Chaos, und Regisseur Sean Anders („Spritztour“) scheint einzig an möglichst penetranten Glitsch-Gags interessiert zu sein. Doch das dürfte selbst verklemmtesten Spießbürgern nur noch ein beiläufiges Gähnen entlocken. Schockierend ist allein ein entgrenzter Kurzauftritt von Susan Sarandon: Unklar bleibt, was sie in diesen Murks verschlagen hat.

  

 

 



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