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Apr 2015
17
Coopers, Die – Schlimmer geht immer

Alexander Cooper ist elf und hat, wie der Originaltitel betont, einen „schrecklichen, fürchterlichen, nicht guten, sehr schlechten Tag“ – vom Kaugummi, der ihm morgens im Haar klebt, über diverse peinliche Vorkommnisse im Chemieunterricht mit der angebeteten Mitschülerin bis hin zur demütigenden Ankündigung, dass der beliebteste Schüler der Klasse ausgerechnet an Alexanders Geburtstag eine große Party feiern wird.

Nein, ihm geht´s mies. Doch dem Rest seiner Familie geht es blendend. Vorm Zubettgehen wünscht er ihnen deshalb Pech. Und das ergießt sich am folgenden Tag kübelweise über Vater Ben („The Office“-Komiker Steve Carell), Mutter Kelly (Jennifer Garner aus „Dallas Buyers Club“) und die drei Geschwister. Am versöhnlichen Ende, keine Frage, haben sich aber alle wieder lieb.

Es braucht Tage zum Vergessen, um bessere Zeiten schätzen zu können – das ist die Moral dieser launigen, wenn auch nicht besonders originell gestalteten Familienkomödie, die Regisseur Miguel Arteta („Willkommen in Cedar Rapids“) nach Judith Viorsts Kinderbuchklassiker „Alexander und der mistige Tag“ (von 1975) gedreht hat. Die Darsteller sind in bester Spiellaune, besonders der kleine Ed Oxenbould gefällt in der Hauptrolle. Doch mehr als ein kleiner, etwas zu sehr auf albernen Slapstick setzender Disney-Spaß für Zwischendurch ist nicht daraus geworden.

 

 

 



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