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Jul 2016
05
Central Intelligence

Ein Film, der in der dritten Woche immer noch gut läuft. Top 3 in Münster. Liegt es an der „leichten Kost“? Oder an der Mundpropaganda? Buddy Movies mit gegensätzlichen Protagonisten – diese Masche sorgt im Kino seit Jahrzehnten für verlässliche Lacher. Egal ob Jackie Chan und Owen Wilson in der „Rush Hour“ feststecken oder Jonah Hill und Channing Tatum an die „21 Jump Street“ zurückkehren. Neuerungen gibt es in dieser Art Actionkomödie grundsätzlich nicht, alles hängt ab von der Güte der Gag-Schreiber und der Chemie der Hauptfiguren. Letztere stimmt in „Central Intelligence“: Dwayne „The Rock“ Johnson („Fast & Furious 6„) und Komiker Kevin Hart („Ride Along“) haben Spaß am albernen Spiel. Als muskelbepackter CIA-Renegat kehrt Bob Stone (Johnson) zurück in seine Heimat, in der er als Riesenbaby eine gehänselte Jugend durchlitt.

Beim Klassentreffen trifft er sein Idol Calvin (Hart), damals Sportskanone, heute biederer Buchhalter. Ehe der es sich versieht, hat Bob ihn in eine Spionageaffäre um heiße Satellitencodes verstrickt. Das selbstironische Spiel mit den Images der Darsteller ist lustig – doch die scheppernde Räuberpistole, die Regisseur Rawson M. Thurber („Wir sind die Millers„) um seine Stars herum inszeniert, ist kaum der Rede wert. Filmisches Fast Food. Leicht vedaulich. Schnell vergessen.

 

 



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