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Mrz 2006
28
Bill Paxton: Das größte Spiel des Lebens (USA 2005) (gesehen am 21.03.2006, Pressevorfühung, Christian)

Und da sind sie wieder: „Basierend auf einer wahren Geschichte“ steht gleich zu Beginn auf der Leinwand geschrieben. Der inflationäre Gebrauch dieser Wörter in letzter Zeit sorgt schon lange nicht mehr für tiefe Anteilnahme, wohl aber für ein missmutig tiefes Stöhnen. Zumindest war es hier unter den Kollegen in dieser Vorstellung so. Und ich teile deren Empfindungen.

Gleich zu Begin wird der Zuschauer in die Welt des Amerika zu Beginn des 20. Jahrhunderts entführt. Ein tolles Setdesign sorgt für den richtigen Einstieg. Erzählt wird die Geschichte eines Jungen der Arbeiterklasse, der am Rande eines Golfplatzes aufwächst, als kleiner Knirps den größten Golfprofi der damaligen Zeit, einen Engländer, kennen lernen darf und fortan nur noch einen Wunsch hat: Golfprofi werden. So trainiert Francis Ouimet, so sein Name, heimlich nachts in seinem Zimmer und nervt damit nicht nur seine Eltern. Doch diese wollen und können dem Wunsch ihres Sohnes nicht nachkommen. „Golf ist ein Sport für die Elite“ grantelt der Vater. Im Alter von 20 meldet sich Francis (Shia LaBeouf, der Max aus „3 Engel für Charlie, Teil 3“) heimlich für die vor der Haustür stattfindenden U.S. Open an und trifft, schneller als er denkt, auf sein einstiges Idol.

Der zweite Spielfilm des Schauspielers Bill Paxton („Ein einfacher Plan“, „Twister“) ist ein typisches Sportlerdrama der Kategorie „vom Underdog zum Superstar“. Nur geht es hier im Vergleich zu anderen Derivaten des Genres um Golf. Will heißen, dass die Dramatik langsam aufgebaut werden kann, schließlich hat ein Golfplatz 18 Löcher und ein Golfturnier fünf Runden. „Das größte Spiel..“ ist ein durchschnittlicher Film über den Golfsport mit einem überzeugenden Hauptdarsteller von dem man sicherlich noch einiges hören und sehen wird.

Der Film startet am 04.Mai 2006 in den deutschen Kinos



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