BLOG

Nov 2016
19
Amerikanisches Idyll

Swede Levov (Ewan McGregor, „Trainspotting“) ist der Held der Highschool: sportlich, attraktiv, bewundert. Er erbt die väterliche Fabrik, heiratet die amtierende Miss New Jersey (Jennifer Connelly, „Requiem for a Dream„), zieht aufs Land und ist glücklich. Dann kommen die Sechziger. Vietnam, die Rassenunruhen. Tochter Merry (Dakota Fanning, „Krieg der Welten„) schließt sich radikalen Aktivisten an, jagt einen Menschen in die Luft. Merry verschwindet, und Levovs Leben kollabiert.

In seinem mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichneten Roman „American Pastoral“ hat Philip Roth den amerikanischen Traum gründlich dekonstruiert und mit einem spannenden Zeitbild kombiniert. Der Film, der auch McGregors Regiedebüt markiert, konzentriert sich leider allzu stark auf die obsessive Suche des Vaters nach der Tochter und verschenkt die Rahmenhandlung um Roths Dauerprotagonisten Nathan Zuckerman (den man etwa aus „Der menschliche Makel“ kennen kann). Es bleibt ein gut gespieltes, leicht zähes Drama, das am Ende ambitionierter tut, als es ist.

 

 

Kritikerspiegel Amerikanisches Idyll



Gian-Philip Andreas
Westfälische Nachrichten
4/10 ★★★★☆☆☆☆☆☆ 


Frank Brenner
choices, FRESH, etc.
6/10 ★★★★★★☆☆☆☆ 


Durchschnitt
5/10 ★★★★★☆☆☆☆☆ 


Weitere Noten zu aktuellen Kinofilmen findest Du in unserem Kritikespiegel.



Ähnliche Beiträge:

Dieser Beitrag wurde unter Blog abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*