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Jul 2012
05
„2 Tage New York“ von Julie Delpy

Das Regiedebüt der französischen Schauspielerin Julie Delpy erwies sich vor fünf Jahren als Grund zur Freude: „2 Tage Paris“ gab sich charmant im Spiel mit den Nationenklischees, der Film war lässig gespielt und durchweg witzig. Delpy selbst spielte die polyglotte Französin Marion, die ihren amerikanischen Lover ins Pariser Elternhaus einlud, was zu amüsant-katastrophischen Culture-Clash- Situationen in bester Screwball-Comedy-Manier führte. Für ihren neuen Film hat sie die Grundidee nun einfach umgedreht, was aber nicht annähernd so viel Spaß macht. Fotografin Marion (Delpy) lebt inzwischen mit einem Radiomoderator (Chaos-Komiker Chris Rock in undankbarer Rolle) in New York, wo sie alsbald der Lebemann-Papa (Delpys tatsächlicher Vater Albert) sowie die sexophile Schwester samt Freund besuchen kommen. Leider versandet die interkulturelle Konfrontation diesmal in schlüpfrigen bis grenzdebilen Scherzen. Und all der Charme? Perdu. Kann man auslassen!



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