Archiv des Autors: Sebastian Büttner

Edward mit den Scherenhänden

Bereits 1982, mit seinem Kurzfilm VINCENT, gab Tim Burton einen ersten groben Über- und Einblick in seinen Geist und sein mögliches zukünftiges Schaffen. Acht Jahre sollte es dauern, bis der Amerikaner in seinem vierten Langfilm dann ganz bei sich angekommen … Weiterlesen

The Innkeepers

Er wird einfach immer besser: Nachdem Ti West dem Kino mit HOUSE OF THE DEVIL vor nicht allzu langer Zeit die wohl liebevollste Genreverehrung und -verinnerlichung der letzten Jahre beschert hat, waren die Erwartungen hoch, doch auch dem neusten Streich … Weiterlesen

Ziemlich beste Freunde

Ganz Europa ist von Hollywood besetzt. Ganz Europa? Nein! Ein von unbeugsamen Franzosen bevölkertes Land hört nicht auf, Hollywood Widerstand zu leisten. Und so weiter, und so fort. Den Tod der europäischen Filmkomödie herbei zuschreiben, gehört zum guten Ton hiesiger … Weiterlesen

Angst essen Seele auf

“Wir werden reich sein, Ali…” – Nicht nur wegen seiner zentralen Stellung in Fassbinders Werkkatalog, sondern auch aufgrund seiner Thematik ist “Angst essen Seele auf” ein Film, der trotz seiner vermeintlich klaren historischen Verortung heute aktueller erscheint denn je. Inmitten … Weiterlesen

Der weiße Hai

Es zählt wahrscheinlich zur Charakteristik sogenannter Meilensteine der Filmgeschichte, dass sich ihre Rezeption im Laufe der Jahre ändert, und sie zumeist erst später jene Würdigung  in der Kritik erfahren, die ihnen das Publikum an der Kasse schon viel früher ausgesprochen … Weiterlesen

Bad Boy Kummer

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn in diesen Tagen – knapp elf Jahre nach Bekanntwerden von einem der größten Printmedien-Skandale jüngerer Geschichte – das Enfant terrible der deutschsprachigen Presse selbst zum Interview gebeten, dabei erst zum Gegenstand einer Dokumentation … Weiterlesen

In einer besseren Welt

„Hæven“, wie „In a better world“ im dänischen Originaltitel heißt, ist nicht unbedingt der Film, den man von Susanne Bier nach ihrem letzten Ausflug in den independent-angehauchten Mainstream mit “Things we lost in the fire“ erwartet hätte. Das ist insgesamt … Weiterlesen

The King´s Speech

Ein Mikrofon. Die Menge tobt, der zukünftige König aber stottert: Tom Hoopers Film startet so, wie Historiendramen in jüngerer Vergangenheit eben starten, wenn sie solche Aufsteiger- und Bewältigungs-Geschichtlein erzählen möchten – mit szenischem Einstieg und großer Geste bei der Erläuterung … Weiterlesen

Tucker and Dale vs Evil

Schema F oder Chuzpe? Es ist ein sympathischer Ansatz, den sich Regiedebütant Eli Craig mit seinem Versuch einer Horrorpersiflage “Tucker & Dale vs Evil” herausgesucht hat: Den typischen Backwood-Slasher aus gespiegelter Perspektive, als Verkehrung der Fronten. Angelehnt an die großen … Weiterlesen

Dickste Freunde

Gerade einmal zwei Jahre sind vergangen, seitdem Hollywood-Regisseur Ron Howard sein Publikum in ILLUMINTATI durch die Gassen von Rom hetzte. Beim Publikum kam die Romanverfilmung mit Tom Hanks sehr gut an, bei der Kritik jedoch weniger. Und so viel vorweg: … Weiterlesen

The House of the Devil

Baby-Sitting und Satanismus – unmittelbar nach seiner planlosen Hommage an das Splatter- und Backwoodkino vergangener Jahrzehnte in CABIN FEVER II, legt Ti West nahezu im Alleingang eine weitere Aufarbeitung von zwei sehr klassischen Genretopoi vor. Diese werden bei ihm zu … Weiterlesen

Batman Forever

Knapp vier Jahre dauerte es, bis sich das Batman-Franchise einen weiteren Aufguss seiner selbst gönnte, und nach dem Wechsel Burtons in die Produzentenrolle Joel Schumacher auf dem Regiestuhl Platz nehmen durfte. Man muss es „Batman Forever“ und seinen Hauptverantwortlichen hoch … Weiterlesen

Batmans Rückkehr

Es ist gar nicht so sehr die Oberfläche, an der sich festmachen lässt, dass Tim Burton sich in den drei Jahren, die seit der ersten Leinwand-Adaption des Batman-Stoffes vergangen sind, weiterentwickelt hat: Gotham City sieht marginal düsterer aus, und weist … Weiterlesen

Batman

“Batman” ist ein Film der Kompromisse, gewissermaßen ein Produkt von Warner und Tim Burton – und darunter leidet er bisweilen stark. Der weltweit erfolgreiche Blockbuster trägt den markanten, aber doch zaghaften Stil des Ausnahmeregisseurs, seine Ästhetik umrahmt die Geschichte des … Weiterlesen

Brut, Die

Nur allzu leicht als Epigone anderer unterbudgetierter Vertreter des “inner terror”-Films der Spätsiebziger verurteilt, funktioniert “The Brood” sowohl im Kontext seiner Zeit, als auch heutzutage weniger als typischer Horrorstreifen, denn als durchaus subtile Studie über die psychologischen Auswirkungen einer zerrütteten … Weiterlesen