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Sunshine


Science-Fiction Meisterwerk

Oliver Preuss  

Multitalent und Kultfilmer Danny Boyle, der seine Fans bisher mit großartigen Filmen wie "Trainspotting", "The Beach" und dem furiosen Zombie Highlight "28 Days Later" begeistern konnte, hat mit seinem neuen Streich "Sunshine" ein fulminantes Science-Fiction Spektakel der Extraklasse abgeliefert. Neben grandiosen und philosophisch angehauchten Bildern, einzigartigen Special-Effects und einer interessanten Story aus der Feder seines Stammautoren Alex Garland, muss "Sunshine" vergleiche mit Filmen wie "2001 - Odyssee im Weltraum" und "Event Horizon" nicht scheuen.

Dazu passt die grandiose Musik von "Underworld", die den philosophischen Bilderreigen untermalt. Danny Boyle`s "Sunshine" zeichnet einmal mehr aus, was es bedeutet, großartige Bilder, eine spannende Story und großartige darstellerische Leistungen in einem Mix auf die Leinwand zu bringen. Und man kann hier wahrlich von großer Kunst sprechen, die Boyle und seinem Team gelungen ist. Mitunter erinnert dies alles an die Science-Fiction Klassiker "2001 Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick und dem Science-Fiction/Horror Movie "Event Horizon", ohne dabei wie eine billige Kopie zu wirken. Boyle schafft es, mit seiner Musik und seinem Stil nicht zu übertreiben, was der Spannung und der Tiefe zu gute kommt. Durch außergewöhnliche Kamerafahrten und seinen unüblich langsamen Schnitten, schmettert er seine Bilder auf die Leinwand.

Die Schauspielerriege, die Danny Boyle in "Sunshine" versammelt, wirkt als Team perfekt gecastet. Danny Boyle arbeitet auch hier wieder mit Cilian Murphy zusammen, der es in "28 Days Later" schon mit Zombies zu tun bekam, und in "Sunshine" den Physiker Capa darstellt. Große Namen würden dem Film auch nicht zu Gesicht stehen, eindrucksvoll beweist z.B Cliff Curtis, dass er mehr kann als nur den Bösewicht zu mimen, wie in "Blow" wo er Pablo Escobar verkörperte. Chris Evans "Fantastic Four" und die übrigen Protagonisten nehmen den Zuschauer mit auf eine unvergessliche Reise. Man fiebert, im wahrsten Sinne des Wortes, mit dem Team, da jeder auf seine Weise einen "Helden" darstellt ohne dabei heldenhaft zu wirken, um das bevorstehende "Ende" der Welt aufzuhalten.

Danny Boyle schafft es einmal mehr, seine Protagonisten in einen schier überwältigenden Bilderrausch zu schicken, der wie hier selten so viel Eindruck hinterlassen hat. Seine Bilderauswahl, allen voran die der Sonne, wirken nicht gekünstelt und verleihen der Story und dem Film einen Schub, der den Spannungsbogen, der sich langsam von Anfang bis zum überwältigenden Finale erstreckt, eine Untermalung die selbst Salvatore Dali auf L.S.D kaum zustande bringen könnte. Gekonnt spielt Doyle mit den filmischen Elementen.

Die Atmosphäre, die Boyle in diesem Hightech Science-Fiction-Thriller erzeugt, die Kälte die in einigen Szenen zwischen die Bilder schleicht, um dann von der letzten Kraft der Sonne gebrochen zu werden, ist ein Bilderreigen ohne gleichen. Die Special-Effects, die einen großen Anteil an diesem kleinen Meisterwerk haben, machen "Sunshine" zu einem unvergesslichen Science-Fiction Spektakel der Extraklasse. Der Film "Sunshine" kann sich jetzt schon zu den ganz großen Science-Fiction Filmen zählen lassen, und selbst Danny Boyle hat einmal mehr unter Beweis gestellt, dass er zu den Besten seines Faches gehört.

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