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The Fast and the Furious: Tokio Drift


Von rasenden Autos und rasanten Bienen

Patrick Wildermann  

In Tokio herrscht permanenter Platzmangel. Dort gibt es Fahrschulen auf den Dächern von Supermärkten. Entsprechend erfinderisch sind im fernen Osten auch die Rabauken, die illegale Rennen in Parkhäusern veranstalten, bei denen sie mit angezogener Handbremse um enge Kurven sausen und ihre Auto nicht kaputt machen dürfen. "Drifting" nennen sie das, James Deans Nachfahren der Generation Foto-Handy.

Auch der Amerikaner Sean entdeckt seine Freude an diesem Schmalspur-Sport, und das, obwohl seine Mutter den renitenten Teenager nur deshalb zum Vater nach Japan geschickt hat, weil der Bengel in den USA wegen illegaler Motorprotzereien schon oft mit dem Gesetz in Konflikt geraten ist. Doch der präpotente PS-Freak ist nun mal mit Bleifuß geboren, was ihn bald in die abgasdunstigen Kreise der Yakuza, der japanischen Mafia, führt.

Nun hat der mittlerweile dritte Teil der "The Fast and the Furious"-Saga mit dem Original-Motor-Stoff zwar so gut wie nichts mehr zu tun, aber das macht nichts. Auch in Justin Lins Sequel ist der Titel das alleinige Programm. Brumm Brumm machen die Motoren, und das sehr laut, damit kein Zuschauer in den Schlaf fällt. Auch wackeln wieder schöne Frauen im Bikini hiphophaft mit dem Hintern, bloß diesmal eben Asiatinnen. Am Ende dann kommt Vin Diesel, der Held des Originals, in die Tiefgarage gefahren und grinst sehr ölig. Das Rennen geht weiter.

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