Die Mehrfilm-Redaktion empfiehlt in dieser Woche:
- Toy Story 3 .... 9/10
- Moon ........ 7/10
- Please Give ...... 7/10
Die Trailer der kommenden Highlights bei uns in der kompakten Übersicht, hier..
Alle Kinohits des Sommers 2010 im Überblick, hier...
Hier unsere aktuelle Podcast-Folge Filmzeit # 17 mit den besten Filmen des Jahres 2009 anhören...
Sortiert nach Noten:
- Avatar - Aufbruch nach .... 8/10
- Nothing Personal .... 8/10
- Precious - Das Leben ist ... 8/10
- Sin Nombre ...... 8/10
- Eleganz der Madame ..... 7/10
- fantastische Mr. Fox, Der . 7/10
- Mein Vater. Mein Onkel .. 7/10
- Schwerkraft ...... 7/10
- Splice ......... 7/10
- The Crazies ...... 7/10
- Verblendung, Die ...... 7/10
- Vorstadtkrokodile 2 .... 7/10
- 4. Revolution, Die ...... 6/10
- Beschissenheit der Dinge .... 6/10
- Chloe ....... 6/10
- Du sollst nicht lieben .. 6/10
- I Love You Phillip Morris .... 6/10
- Parkour ........ 6/10
- Robin Hood ........ 6/10
- Vertraute Fremde ...... 6/10
- Zu scharf um wahr zu sein ... 5/10
- Unter Bauern ...... 4/10
- Leuchten der Stille, Das ...3/10
- Kampf der Titanen 3-D ..... 2/10
- Schock Labyrinth 3-D ..... 2/10
30.06.2010
- Für immer Shrek .... 7/10
Ein gelungenes Filmfestival? Hier der Abschlussbericht von Christian Gertz...
Hier unser Bericht vom 16ten Internationalen Filmfestival in Oldenburg...
Navid Akhavan und Ali Samadi Ahadi über ihre neue Komödie "Salami Aleikum" im Mehrfilm-Interview...
Neue Kritiken zu älteren Filmen:
- The Libertine ..7/10
- Old Joy .... 7/10
- Let´s Make .. 7/10
Ab sofort kann jeder, der eine Kurzkritik schreibt, eine DVD gewinnen!
Patrick Wildermann  
Die Naturgesetze sind auch in ferner Zukunft noch in Kraft. Eines lautet: Immer bleibt irgendein Trottel übrig, der für die anderen den Dreck wegräumen muss. In diesem Fall ist das Wall-E, ein niedlicher, kulleräugiger Roboter, der als letzter seiner Serie den Müll, den die Menschheit hinterlassen hat, in handliche Würfel presst und zu stattlichen Wolkenkratzertürmen stapelt, seit 700 Jahren schon. Die Ex-Bewohner des nunmehr grauen Planeten sind längst vor dem Chaos, das sie angerichtet haben, in eine Luxus-Arche im All geflohen, wo sie den ganzen Tag die Mattscheibe vor der Nase haben und auf schwebenden Sesseln verfetten. Wall-E hingegen hat im Laufe seiner solarbetriebenen Sisyphos-Arbeit zunehmend Gefallen am Müll gefunden und hortet Schätze aus längst vergangenen Zeiten, Zauberwürfel, Feuerzeuge, auch eine Videokassette des Musicals "Hello, Dolly", das sich der mechanische Romantiker gern vorm Zubettgehen ansieht. Und eines Tages stößt er inmitten des Unrats sogar überraschend auf ein zartes grünes Pflänzchen der Hoffnung.
Dieser Trickfilm der Pixar-Animation-Studios ("Toy Story", "Ratatouille"), die mittlerweile zum Disney-Konzern gehören, spiegelt auf durchaus kindgerechte Weise Hollywoods neues Ökobewusstsein, das mit der Hybridauto-Mode und Promifotos an der Seite kleiner Eisbären begann.
"Wall-E" ist rührend, unterhaltsam, manchmal ein bisschen kitschig in seiner Nostalgie. Der Film ist das Entertainment-Pendant zu Al Gores "Unbequemer Wahrheit", wobei Produzent John Lasseter und Regisseur Andrew Stanton ihre Botschaft eben in eine Roboter-Romanze zwischen Wall-E und der schönen Eve verpacken, einer blütenweißen Blech-Schönheit neuester Produktion. Die Pixar-Schöpfer glauben daran, dass Filme sich unmittelbar aufs Handeln auswirken können, und dazu haben sie auch allen Grund, schließlich spülten tausende Kinder weltweit nach "Findet Nemo" ihre Zierfische ins Klo.